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„Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative
der deutschen Apothekerinnen und
Apotheker zur Bundestagswahl 2017.

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Wahlradar Gesundheit

Am 24. September 2017 ist Bundestagswahl in Deutschland. Die Initiative „Wahlradar Gesundheit" befragt daher die bis zu 1.800 Direktkandidatinnen und -kandidaten der verschiedenen Parteien zu gesundheitspolitischen Themen. Die Antworten veröffentlichen wir hier: Ungekürzt und im Original. So kann sich jeder selbst ein objektives Bild über die unterschiedlichen Positionen und Meinungen der Politikerinnen und Politiker machen.

Erfahren Sie hier, was die Kandidaten in Ihrem Bundesland und Wahlkreis sagen.

Positionen. Meinungen. Nachrichten.

19. September 2017  

Schulz in der Wahlarena

Kurz vor der Bundestagswahl stellte sich Kanzlerkandidat Martin Schulz in der ARD-Wahlarena den Fragen ausgewählter Bürger. Zum Thema Pflege versprach er: „Mit mir als Bundeskanzler wird es einen Neustart in der Pflege geben“ – im Falle eines Wahlsieges wolle er bereits in den ersten 100 Tagen einen Kurswechsel einleiten. Dafür seien mehr Personal, eine bessere Bezahlung und mehr Plätze für Pflegebedürftige nötig.
www.nwzonline.de
19. September 2017  

Grüne legen Zehn-Punkte-Plan für mehr Patientensicherheit vor

Geht es nach dem Willen der Grünen, soll das Thema Patientensicherheit in der kommenden Legislaturperiode im Bundestag zentral auf der Agenda stehen. Dafür hat die Partei jetzt einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, den die Gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, auf ihrer Website veröffentlicht hat. Darin fordern die Grünen, die Rechte der Opfer von Behandlungsfehlern zu stärken. Zudem sollen Patienten die Daten auf einer persönlichen digitalen Patientenakte selbst einsehen und verwalten können.
Homepage Maria Klein Schmeink
19. September 2017 WK Bremen II – Bremerhaven 

Integriertes Gesundheitszentrum für unterversorgten Stadtteil in Bremen

„Armut macht krank, und Krankheit macht arm“, sagt Helmut Zachau, der sich im Gesundheitstreffpunkt West in Gröpelingen (Bremen) engagiert. Bremen zählt zu den Bundesländern, in denen jedes dritte Kind in Armut lebt oder davon bedroht ist, dies geht aus Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor. Das sind doppelt so viele Kinder wie im Bundesdurchschnitt. Der Gesundheitstreffpunkt West hat ein Konzept zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Menschen im Stadtteil auf die Beine gestellt: ein integriertes Gesundheitszentrum mit Akteuren der medizinischen Versorgung, Anbietern von Präventionsangeboten, sozialen Beratungsstellen sowie Logopäden und Physiotherapeuten. Allerdings bräuchten sie dazu „dringend Ärzte, die sich in Gröpelingen niederlassen“, so Zachau.
www.weser-kurier.de

19. September 2017  

FDP-Kandidat Ralf Klapdor informiert sich in der Gelderland-Klinik

Zu einem Informationsgespräch zu gesundheitspolitischen Fragen hat sich FDP-Bundestagskandidat Ralf Klapdor in Geldern mit der Leitung der Gelderland-Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie getroffen. Dabei wurde unter anderem der zunehmende Mangel an Ärzten und Pflegekräften thematisiert.
rp-online.de
18. September 2017 WK Karlsruhe-Stadt (Ba-Wü) 

Fachkräftemangel in Kliniken

In vielen Kliniken des gesamten Bundesgebiets fehlt es bekanntermaßen an Fachkräften. So insbesondere auch im Raum Karlsruhe, wie ka-news.de berichtet. Ein Notarzt hatte sich an das Nachrichtenportal gewendet, nachdem sich die Notaufnahme eines Karlsruher Krankenhauses in den vergangenen Wochen bereits mehrfach in der Nacht einige Stunden vom Dienst abgemeldet hatte. Notarztwagen mussten deshalb weitere Strecken fahren und es kam zu verlängerten Abfahrtzeiten zu Notfällen und längeren Wartezeiten in den besetzten Kliniken. Wie der Notarzt berichtet, sei die Personaldecke in den Krankenhäusern der Region generell dünn und „auf Kant genäht“. Auch nach Aussage des entsprechenden Krankenhauses fehle es grundlegend an hochqualifizierte Personal.
http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/
18. September 2017  

Reform der Notfallversorgung: Ersteinschätzung verbessern

Die Zusammenarbeit bei der Notfallversorgung zwischen Kassenärzten und Kliniken funktioniere nicht, heißt es in einem Artikel auf n-tv.de. Zur Verbesserung der Situation plane die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zusammen mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) ein Reformkonzept. Dieses soll eine stärkere Vernetzung der Ärzte-Bereitschaftsnummer 116117 und der Notrufnummer 112 des Rettungsdienstes bewirken, um eine bessere Ersteinschätzung der eingehenden Notfälle zu gewährleisten. Ziel ist es, die Ärzte in den Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten, so Rudolf Henke, CDU-Politiker und Vorsitzender des MB.
www.n-tv.de
18. September 2017 WK Kulmbach 

Kulmbacher Kandidaten diskutierten zur Gesundheitspolitik

Bundestagskandidaten von FDP, CSU, Freie Wähler, ÖDP sowie SPD äußerten sich in einer Diskussionsrunde zu gesundheitspolitischen Themen, wie dem Ärztemangel oder der zukünftigen Krankenversicherung der Bürger, wie auf www.infranken.de zu lesen ist. Ein stark debattiertes Thema war die Zukunft der ländlichen Versorgung. Die Kandidaten diskutierten in kontroversen Meinungen zur von Emmi Zeulner (CSU) vorgeschlagenen Landarztquote.
www.infranken.de
18. September 2017  

Ärztin klagt gegenüber Merkel Medizinermangel an

In der ZDF-Show „Klartext, Frau Merkel“, antwortete die Bundeskanzlerin auf Fragen aus dem Publikum. Dort stellte auch eine Allgemeinmedizinerin aus Sachsen-Anhalt eine Frage zum Thema Ärztemangel. Um diesem Mangel und der dramatischen Prognose der Patientenversorgung entgegenzusteuern, wolle Merkel versuchen, „Medizinstudenten nicht nur danach aus(zu)wählen, welche Abiturnote sie haben“, sagte die CDU-Politikerin. Die geplante Reform für eine Landarzt-Quote soll demnach Abiturienten vor dem Medizin-Studium dazu verpflichten, später als Hausärzte auf dem Land zu arbeiten, um so auch ohne ein Einser-Abi einen Studienplatz erhalten zu können. Merkel sehe aber auch in Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) eine Lösung. Außerdem wolle sie die ambulante und stationäre Medizin enger vernetzen. Die Ärztin war allerdings mit den Antworten der Kanzlerin nicht voll zufrieden zu stellen.
www.mz-web.de

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