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„Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative
der deutschen Apothekerinnen und
Apotheker zur Bundestagswahl 2017.

Fragen zur Initiative

Warum diese Initiative? Was wollen Sie erreichen?

Ziel der Initiative ist es, Diskussionen zu Fragen rund um die Gesundheitsversorgung der Zukunft anzuregen. Angesichts demografischer Herausforderungen und medizinischen Fortschritts gehört das Thema auf die politische Agenda der neuen Legislaturperiode - und muss deshalb schon im Bundestagswahlkampf sachlich und zielorientiert diskutiert werden.

Die sichere, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung – darunter natürlich auch die Arzneimittelversorgung und das Apothekenwesen – ist für die Menschen in Deutschland von zentraler Bedeutung. Die Initiative möchte Transparenz in die Frage bringen, wie die zur Wahl stehenden Politiker dieses System sichern, erhalten und weiterentwickeln wollen.

Wie geht die Initiative im Bundestagswahlkampf 2017 vor?

Nach 2013 geht es der Initiative bereits zum zweiten Mal in einem Bundestagswahlkampf darum, einen Dialog zwischen den Wahlkreiskandidaten und ihren Wählern anzuregen und zu moderieren. In jedem der 299 Wahlkreise in Deutschland übernimmt ein Apotheker diese Funktion des Moderators, indem er den Kandidaten mehrere Positionsabfragen schickt, deren Beantwortung freiwillig ist, dann aber auch veröffentlicht wird.

Wir denken: Die Gesundheitsversorgung in diesem Land ist für die Bürger von großem Interesse. Dies gilt insbesondere für die Situation jeweils vor Ort in jedem einzelnen Wahlkreis. Eine öffentliche Debatte darüber entspricht guten demokratischen Gepflogenheiten. Wir nutzen dabei auch aktiv die Möglichkeiten, die Social Media-Kanäle heute bieten – jede Bürgerin, jeder Bürger ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.

Geht es bei der Initiative um das Durchsetzen politischer Forderungen?

Nein, denn die Initiative verzichtet bewusst auf politische Forderungen. Sie ist konsequent auf Dialog ausgerichtet und lebt von der aktiven Teilnahme. Die Positionsabfragen, die jeder beteiligte Apotheker an seine Wahlkreiskandidaten vor Ort schickt, sind offene Fragen, d. h. es wird kein JA oder NEIN als Antwort erwartet, sondern ein WIE. Denn es gibt ein überlappendes Interesse von Apothekern als aktiven Leistungserbringern im System und Bürgern: beide Seiten wollen ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem erhalten und weiterentwickelt sehen. Die Politiker sind gefragt zu erklären, wie sie sich das vorstellen.

Welche Parteien sprechen Sie im Rahmen der Initiative an?

Wir sprechen im Rahmen der Initiative „Wahlradar Gesundheit“ die Wahlkreiskandidaten aller Parteien an, die den aktuellen Umfragen zufolge (Stand: Sommer 2017) in den Bundestag einziehen werden. Dazu gehören die folgenden Parteien: CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, DIE LINKE, AfD und FDP. Ganz praktisch kommt es natürlich darauf an, dass im jeweiligen Wahlkreis auch ein Direktkandidat der Partei aufgestellt sein muss – und für das Schreiben des jeweiligen Apothekers auch postalisch im Wahlkreis erreichbar ist.

Sprechen Sie auch die Spitzenebene der Parteien an?

Das Hauptcharakteristikum der Initiative ist, dass sie „vor Ort“ stattfindet, also dezentral agiert. Der Apotheker vor Ort fragt die Kandidaten vor Ort, damit die Bürger vor Ort über deren Vorhaben für die Gesundheitsversorgung vor Ort Bescheid wissen. Der Schwerpunkt liegt folglich auf Dialog und Gespräche auf der Ebene der Wahlkreise. Zusätzlich ist aber vorgesehen, auch Spitzenpolitiker der Parteien anzusprechen und in den Dialog von „Wahlradar Gesundheit“ einzubinden – wir bieten hierfür gerne eine Plattform.

Wie werden die verschiedenen Maßnahmen und Inhalte koordiniert?

Der Informationsfluss läuft über ein zentrales Büro – es dient als Mittler zwischen der ABDA-Geschäftsstelle, den Apothekerkammern und -verbänden sowie den Apothekerinnen und Apothekern, die vor Ort als Ansprechpartner fungieren. Das Büro stellt Materialien zur Verfügung, betreut die Website und die Social Media-Kanäle und ist Anlaufstelle für alle ehrenamtlichen Mitwirkenden, die bei der Umsetzung Hilfe benötigen. Das Management der Initiative wurde der Agentur Cyrano Kommunikation aus Münster und einem Beirat übertragen, der mit Vertretern der ABDA-Geschäftsstelle sowie Kammern und Verbänden besetzt ist.

Wie werden die verschiedenen Maßnahmen und Inhalte koordiniert?

Der Informationsfluss läuft über ein zentrales Büro – es dient als Mittler zwischen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, ihren Mitgliedsorganisationen und den 299 Apothekerinnen und Apotheker, die vor Ort als Ansprechpartner fungieren. Das Büro stellt alle für die Kampagne notwendigen Materialien zur Verfügung, betreut die Website und die Social Media-Kanäle und ist Anlaufstelle für alle ehrenamtlichen Mitwirkenden, die bei der Umsetzung Hilfe brauchen oder Fragen haben.

Das Management der Kampagne wurde der Agentur Cyrano aus Münster und einem Kampagnenbeirat übertragen, der mit Vertretern der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände – und Vertretern der Mitgliedsorganisationen besetzt ist.

Wie kann ich in Kontakt mit einem Ansprechpartner der Initiative vor Ort treten?

Es besteht die Möglichkeit, über diese Internetseite sowohl mit der Initiative an sich als auch mit den einzelnen, ehrenamtlichen Repräsentantinnen und Repräsentanten in den Wahlkreisen Kontakt aufzunehmen. Dazu dienen die Kontaktformulare, die an vielen Stellen, unter anderem auf dieser Seite und im Menüpunkt „Kontakt“ zu finden sind.