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„Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative
der deutschen Apothekerinnen und
Apotheker zur Bundestagswahl 2017.

Ihr Ansprechpartner

Christian Splett, Pressereferent

ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.
Unter den Linden 19 - 23
10117 Berlin

Tel. 030 40004-137
E-Mail: c.splett(at)abda.de
presse(at)abda.de

Wahlradar Gesundheit: Erst sachlich informieren, dann Stimme abgeben!

Berlin, 21. September 2017 Alle Wählerinnen und Wähler, die sich für die Zukunft der Gesundheitsversorgung vor Ort interessieren, können sich darüber kurz vor der Bundestagswahl am 24. September schnell und direkt informieren. Mithilfe der Initiative "Wahlradar Gesundheit" haben engagierte Apothekerinnen und Apotheker die Positionen der Direktkandidaten und - kandidatinnen in allen 299 Wahlkreisen zwischen Ostsee und Bodensee abgefragt. Über die Webseite www.wahlradar-gesundheit.de kann jeder Nutzer und jede Nutzerin zunächst das eigene Bundesland und dann den heimatlichen Wahlkreis problemlos per Mausklick ansteuern - und dort erfahren, wie sich die zur Wahl stehenden Politikerinnen und Politiker zu Themen wie Fachkräftemangel, Medikations-management oder Digitalisierung im Gesundheitswesen positionieren. Zudem lassen sich auf Twitter viele Neuigkeiten verfolgen, auf Facebook kann jedermann sogar mitdiskutieren. Kurzum: Wer die Zukunft der lokalen Gesundheitsversorgung beim Ankreuzen in der Wahlkabine am 24. September berücksichtigen will, findet auf www.wahlradar-gesundheit.de eine wertvolle Entscheidungshilfe.

"Die Berliner Gesundheitspolitik hat ganz konkrete Auswirkungen auf die Patientenversorgung vor Ort", sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA- Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und einer der Initiatorenvon "Wahlradar Gesundheit". Schmidt weiter: "Jeder Bundestagsabgeordnete sollte in seinem eigenen Wahlkreis die Gesundheitsversorgung durch Arztpraxen, Apotheken oder Kliniken kennen, bevor er grundlegende Entscheidungen im Parlament trifft. Die Initiative 'Wahlradar Gesundheit' macht alle Kandidaten schon vor der Wahl auf die Herausforderungen vor Ort aufmerksam - und fragt ihre Positionen dazu ab. Das ist der Beitrag der Apotheker für mehr Transparenz." Darüber hinaus kämpft Schmidt mit einem Aufruf gegen Wahlmüdigkeit: "Jede Stimme zählt bei dieser Bundestagswahl. Mit seiner Stimme kann jeder Wähler darüber entscheiden, wer ihn künftig im Bundestag vertritt. Wenn bei der persönlichen Entscheidung auch die Gesundheitspolitik eine Rolle gespielt hat, hat die Initiative 'Wahlradar Gesundheit' ihr Ziel erreicht."

Weitere Informationen unter www.wahlradar-gesundheit.de

Wahlradar Gesundheit: Endspurt für Direktkandidaten beginnt

Berlin, 15. September 2017 Eine gute Woche vor der Bundestagswahl am 24. September beginnt der Endspurt für die Direktkandidaten, um ihre Pläne für die Gesundheitsversorgung vor Ort gegenüber ihren Wählern darzulegen. Für die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ haben Apotheker aus den 299 Wahlkreisen die Politiker der großen Parteien nach ihren eigenen Positionen zum Fachkräftemangel, zur Digitalisierung oder zur Sicherung der wohnortnahen Versorgung im Gesundheitswesen befragt. Die Antworten werden auf www.wahlradar-gesundheit.de jeweils direkt und ungekürzt veröffentlicht. Auch Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU, Wahlkreis Vorpommern-Rügen – Vorpommern-Greifswald I) und Herausforderer Martin Schulz (SPD, ohne Wahlkreis, Platz 1 der Landesliste Nordrhein-Westfalen) haben Fragen von Apothekern aus ihrer Heimatregion zum Medikationsmanagement, zu Gemeinwohlaufgaben wie Nacht- und Notdienst oder zur Stärkung inhabergeführter Apotheken in Deutschland erhalten.

An der Initiative „Wahlradar Gesundheit“ haben sich bislang 133 Direktkandidaten aller sieben Parteien (inkl. CSU in Bayern) aus 115 Wahlkreisen in 15 Bundesländern beteiligt (Stand: 14. September) – und täglich kommen neue Antworten hinzu. Zu den prominentesten Teilnehmern an der Initiative gehören bislang Volker Kauder (CDU, Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen), Dr. Dietmar Bartsch (Die Linke, Wahlkreis Rostock – Landkreis Rostock II), Hermann Gröhe (CDU, Wahlkreis Neuss I), Dr. Nils Schmid (SPD, Wahlkreis Nürtingen) und Dr. Gerhard Schick (Bündnis 90/Die Grünen, Wahlkreis Mannheim). Ziel der Initiative „Wahlradar Gesundheit“ ist es, Diskussionen über die wichtigsten Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Direktkandidaten zu schaffen. Zum Projektstart hatte Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, deutlich gemacht, dass die Berliner Gesundheitspolitik in jeder Stadt und Gemeinde ganz konkrete Auswirkungen hat - für Heilberufler und Patienten.

Wahlradar Gesundheit: 478.000 Apothekennotdienste sichern Patientenversorgung auch auf dem Land

Berlin, 06. September 2017 Mit 478.000 Nacht- und Notdiensten haben die Apotheken in Deutschland im vergangenen Jahr dazu beigetragen, dass die flächendeckende Gesundheitsversorgung rund um die Uhr gesichert wird. Darunter waren 416.000 Nachtdienste, die mindestens von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens dauern. Neben diesen Volldiensten gab es 62.000 Teildienste, die meist tagsüber an Wochenenden und Feiertagen geleistet wurden. Pro Nacht- und Notdienst sind jeweils 1.300 Apotheken geöffnet, die wiederum 20.000 Patienten versorgen. Doch die regionalen Unterschiede können groß sein: Während eine Apotheke im städtischen München genau 14 Mal pro Jahr Notdienst leistet, kommt eine Apotheke im ländlicheren Rothenburg auf 74 Einsätze pro Jahr. Diese Zahlen für das Jahr 2016 gibt die Initiative "Wahlradar Gesundheit" bekannt. Gerade beim Nacht- und Notdienst zeigt sich, dass die Berliner Gesundheitspolitik ganz konkrete Auswirkungen auf die Patientenversorgung vor Ort hat: Der Gesetzgeber hat dafür gesorgt, dass Apotheken für Nachtdienste als Gemeinwohlaufgabe einen Zuschuss erhalten und damit zur sicheren Versorgung beigetragen.

Ob in Bremen, Brandenburg oder Baden-Württemberg - für die Initiative "Wahlradar Gesundheit" befragen ortansässige Apotheker in den 299 Bundestagswahlkreisen aller 16 Bundesländer die bis zu 1.800 Direktkandidaten der sechs größten Parteien dazu, welche Herausforderungen sie im Gesundheitswesen sehen und wie sie die Situation der Patienten vor Ort verbessern wollen. Die Initiative der Apotheker will Diskussionen über die wichtigsten Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten schaffen. Auf der Webseite www.wahlradar-gesundheit.de wird der persönliche Dialog zwischen Apotheker und Bundestagskandidat jeweils sofort und vollständig für alle interessierten Bürger transparent gemacht. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger sein eigenes Bundesland und seinen eigenen Wahlkreis finden, die Antworten seiner Direktkandidaten suchen und vergleichen.

„Wahlradar Gesundheit“ zum Fernsehduell: Merkel und Schulz sollten über Gesundheitsversorgung sprechen

Berlin, 30. August 2017 Die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ fordert Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) und Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) auf, bei ihrem Fernsehduell am 3. September nicht nur über Innere Sicherheit, den Dieselskandal und die Flüchtlingsfrage zu diskutieren, sondern auch darüber, wie die Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort künftig gestaltet werden soll. Ob Fachkräftebedarf, Pflegedienstleistungen oder Arzneimittelversorgung – die Herausforderungen im Gesundheitswesen sind schon jetzt groß und nehmen durch den demographischen Wandel sogar noch zu. Auch wenn konkrete Antworten auf lokale Versorgungsfragen vor Ort gefunden und umgesetzt werden müssen, so trifft doch der am 24. September zu wählende Bundestag in Berlin einige grundlegende Entscheidungen.

„Die meisten Parteien treffen in ihren Wahlprogrammen nur wenige Aussagen, wie die Menschen in Deutschland zukünftig mit Gesundheitsleistungen versorgt werden sollen“, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die ABDA hat deshalb zusammen mit den Apothekerkammern und -verbänden sowie engagierten Apothekern die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ gegründet. Schmidt: „Allzu oft wird Gesundheitspolitik auf die Kassenfinanzen reduziert. Viele Bürger wollen dagegen wissen, wann sie ihren Facharzttermin bekommen, ob die Apotheke ihre Medikamente sofort beschaffen kann oder wie weit die nächste Klinik entfernt ist. Die Wähler haben ein Recht darauf zu erfahren, wie die Parteien das Gesundheitswesen gestalten wollen. Frau Merkel und Herr Schulz haben im Fernsehduell die Chance, sich dazu zu äußern.“

Für den „Wahlradar Gesundheit“ befragen ortansässige Apotheker in den 299 Bundestagswahlkreisen die bis zu 1.800 Direktkandidaten der sechs großen Parteien dazu, welche Herausforderungen sie im Gesundheitswesen sehen und wie sie die Lage vor Ort verbessern wollen. Ziel der Initiative ist es, Diskussionen über die wichtigsten Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. Auf der Webseite www.wahlradar-gesundheit.de wird der persönliche Dialog zwischen Apotheker und Bundestagskandidat zeitnah und ungekürzt für alle interessierten Bürger in ganz Deutschland transparent gemacht. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden, die Antworten der Politiker dort suchen und vergleichen.

„Wahlradar Gesundheit“: Jetzt online die Wahlkreiskandidaten für den Bundestag suchen!

Berlin, 24. August 2017 Genau einen Monat vor der Bundestagswahl lädt die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ die Wähler in Deutschland ein, die Positionen ihrer Direktkandidaten zur Gesundheitsversorgung vor Ort auf der Webseite www.wahlradar-gesundheit.de zu suchen und zu prüfen. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Politiker auf gesundheitspolitische Fragen vergleichen. Wem die Gesundheitsversorgung vor Ort wichtig ist, der kann sie bei seiner Wahlentscheidung am 24. September berücksichtigen.

Schritt für Schritt füllt sich das Portal mit den Antworten der bis zu 1.800 Politiker aus 299 Wahlkreisen: In jedem der Stimmbezirke schickt ein ortsansässiger Apotheker bis zu fünf Fragen an die Direktkandidaten der größeren Parteien. Alle Antworten werden direkt und ungekürzt auf www.wahlradar-gesundheit.de veröffentlicht, so dass sich jeder Wähler selbst ein Bild von den Kandidaten machen kann. Natürlich werden die Antworten bekannter Spitzenpolitiker zusätzlich über Facebook und Twitter verbreitet.

„Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker, die die Zukunft der Gesundheitsversorgung vor Ort in den Blickpunkt der Bundestagswahl am 24. September rücken möchte. Die Initiative verzichtet auf Forderungskataloge in Form von Wahlprüfsteinen und will stattdessen einen Dialog zwischen Bürgern und Politikern befördern. Vor vier Jahren bei der Bundestagswahl 2013 hatten 648 Politiker – etwa 40 Prozent aller angeschriebenen Direktkandidaten - auf die Fragen der Initiative geantwortet. Von den 630 tatsächlich gewählten Bundestagsabgeordneten hatten sich 278 beteiligt – das entspricht einer Quote von 44 Prozent.

Weitere Informationen unter www.wahlradar-gesundheit.de

Initiative „Wahlradar Gesundheit“: Zwei Drittel der Deutschen sind mit Gesundheitszustand zufrieden

Berlin, 16. August 2017 Mehr als zwei Drittel der Deutschen schätzen ihren eigenen Gesundheitszustand als „gut“ (39 Prozent), „sehr gut“ (20 Prozent) oder sogar „ausgezeichnet“ (9 Prozent) ein. Nur ein knappes Drittel hält ihn für „mittelmäßig“ (22 Prozent) oder „schlecht“ (10 Prozent). Mit Prävention lässt sich der Gesundheitszustand allerdings verbessern oder zumindest stabilisieren: Drei von vier Befragten (74 Prozent), die sich mehr Vorsorgeangebote in Apotheken wünschen, sind bereit, dafür zu zahlen – zumeist jedoch in Abhängigkeit vom Preis (63 Prozent). Allerdings erwarten neun von zehn Befragten (94 Prozent) von der Politik, dass sie sich dafür einsetzt, dass Krankenkassen die Präventionsangebote in Apotheken finanzieren. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Infas-Instituts unter mehr als 3.000 erwachsenen Bundesbürgern, auf die die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ hinweist. „Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker, die die Gesundheitsversorgung vor Ort auf die Tagesordnung der Bundestagswahl am 24. September bringen möchte.

„Mit unserer Initiative wollen wir einen Dialog anregen zwischen den Politikern, die in den 299 Wahlkreisen für den Bundestag kandidieren, und den Menschen, die in diesen Wahlkreisen wohnen“, sagt Mathias Arnold, Apotheker aus Halle/Saale und Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Dabei geht es vor allem um die künftige Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung in der Region, Stadt oder Gemeinde. Die Antworten werden wir auf unserer Website veröffentlichen.“ In den 299 Wahlkreisen befragen ortansässige Apotheker die bis zu 1.800 Direktkandidaten der größeren Parteien, um Diskussionen über wichtige Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. Das Besondere an der Initiative ist, dass die Antworten der Politiker auf die Fragen der Apotheker direkt und ungekürzt auf der Webseite der Initiative unter www.wahlradar-gesundheit.de veröffentlicht werden. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Kandidaten dort vergleichen.

Wahlradar Gesundheit: Für 86 Prozent der Bürger ist umfassende Beratung in Apotheken vor Ort wichtig

Berlin, 10. August 2017 Für neun von zehn Bundesbürgern (86 Prozent) ist eine umfassende Beratung in der Apotheke vor Ort „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Mit 84 Prozent erhält der Nacht- und Notdienst der Apotheken in der Nachbarschaft eine fast ebenso hohe Bedeutung. Die individuelle Anfertigung von Rezepturen in der Apotheke um die Ecke ist für 79 Prozent der Deutschen „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Im Gegensatz dazu wird der Botendienst der wohnortnahen Apotheke von nur 53 Prozent der Befragten als besonders bedeutsam eingeschätzt. Diese Zahlen veröffentlicht die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ auf Basis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter mehr als 1.000 Erwachsenen. Die hohen Relevanzwerte machen deutlich, welche zentrale Rolle die Apotheken vor Ort, ihre Gemeinwohlpflichten und Dienstleitungen im Gefüge von Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in Städten und Gemeinden spielen.

„Wir wollen, dass unser Gesundheitssystem arbeitsfähig bleibt und noch besser wird. Deshalb möchten wir dieses Thema schon jetzt auf die Agenda des künftiges Bundestages und seiner Mitglieder setzen“, sagt Friedemann Schmidt, Apotheker aus Leipzig und Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Mit der Initiative „Wahlradar Gesundheit“ wollen die Apotheker die Zukunft der Gesundheitsversorgung in den Blickpunkt der Bundestagswahl am 24. September 2017 rücken. In den 299 Wahlkreisen befragen ortansässige Pharmazeuten ab sofort die bis zu 1.800 Direktkandidaten der größeren Parteien, um Diskussionen über wichtige Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. Das Besondere an der Initiative ist, dass die Antworten der Politiker auf die Fragen der Apotheker direkt und ungekürzt auf der Webseite der Initiative unter www.wahlradar-gesundheit.de veröffentlicht werden. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Kandidaten dort vergleichen. Darüber hinaus laufen auf der Webseite der Initiative auch gesundheitspolitische Nachrichten und Social-Media-Posts aus dem ganzen Bundesgebiet ein.

Wahlradar Gesundheit: Apotheker starten Dialog mit Bundestagskandidaten

Berlin, 02. August 2017 Mit dem „Wahlradar Gesundheit“ starten die Apotheker in Deutschland eine Initiative, um die Zukunft der Gesundheitsversorgung in den Blickpunkt der Bundestagswahl am 24. September 2017 zu rücken. In den 299 Wahlkreisen befragen ortansässige Pharmazeuten die bis zu 1.800 Direktkandidaten der sechs großen Parteien dazu, welche Herausforderungen sie im Gesundheitswesen bzw. in der Arzneimittelversorgung sehen, und wie sie die Lage vor Ort verbessern wollen. Ziel der Initiative ist es, Diskussionen über die wichtigsten Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. In ihrem Grußwort zum Projektstart machen ABDA-Präsident Friedemann Schmidt und ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold deutlich, dass die Gesundheitspolitik, die in Berlin gemacht wird, vor Ort nicht nur für Heilberufler, sondern für jeden einzelnen Menschen Auswirkungen hat: „Die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen muss zum Nutzen der Patienten enger werden. Ein Beispiel dafür ist der Medikationsplan für Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen.“

Zum Auftakt des Projektes wird heute die erste aus einer wöchentlichen Reihe satirischer Postkarten des Karikaturisten Jürgen Tomicek an zahlreiche Spitzen- und Gesundheitspolitiker verschickt. Zugleich geht die Webseite www.wahlradar-gesundheit.de online. Das Besondere an der Initiative ist, dass der persönliche Dialog zwischen Apotheker und Bundestagskandidat über die Gesundheitsversorgung vor Ort auf dieser Webseite zeitnah und ungekürzt für alle interessierten Bürger in ganz Deutschland transparent gemacht wird. Die offenen Fragen der Apotheker an die Kandidaten ihres Wahlkreises greifen neben bundesweiten auch landesspezifische und lokale Probleme der Gesundheitsversorgung auf. Die Initiative verzichtet allerdings bewusst auf Forderungskataloge in Form von so genannten Wahlprüfsteinen. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Politiker dort vergleichen. Darüber hinaus laufen auf der Webseite der Initiative auch gesundheitspolitische Nachrichten und Social-Media-Posts aus dem ganzen Bundesgebiet ein.

Weitere Informationen unter www.wahlradar-gesundheit.de