Logo von Wahlradar Gesundheit
„Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative
der deutschen Apothekerinnen und
Apotheker zur Bundestagswahl 2017.

Ihr Ansprechpartner

Christian Splett, Pressereferent

ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V.
Unter den Linden 19 - 23
10117 Berlin

Tel. 030 40004-137
E-Mail: c.splett(at)abda.de
presse(at)abda.de

Initiative „Wahlradar Gesundheit“: Zwei Drittel der Deutschen sind mit Gesundheitszustand zufrieden

Berlin, 16. August 2017 Mehr als zwei Drittel der Deutschen schätzen ihren eigenen Gesundheitszustand als „gut“ (39 Prozent), „sehr gut“ (20 Prozent) oder sogar „ausgezeichnet“ (9 Prozent) ein. Nur ein knappes Drittel hält ihn für „mittelmäßig“ (22 Prozent) oder „schlecht“ (10 Prozent). Mit Prävention lässt sich der Gesundheitszustand allerdings verbessern oder zumindest stabilisieren: Drei von vier Befragten (74 Prozent), die sich mehr Vorsorgeangebote in Apotheken wünschen, sind bereit, dafür zu zahlen – zumeist jedoch in Abhängigkeit vom Preis (63 Prozent). Allerdings erwarten neun von zehn Befragten (94 Prozent) von der Politik, dass sie sich dafür einsetzt, dass Krankenkassen die Präventionsangebote in Apotheken finanzieren. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Infas-Instituts unter mehr als 3.000 erwachsenen Bundesbürgern, auf die die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ hinweist. „Wahlradar Gesundheit“ ist eine Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker, die die Gesundheitsversorgung vor Ort auf die Tagesordnung der Bundestagswahl am 24. September bringen möchte.

„Mit unserer Initiative wollen wir einen Dialog anregen zwischen den Politikern, die in den 299 Wahlkreisen für den Bundestag kandidieren, und den Menschen, die in diesen Wahlkreisen wohnen“, sagt Mathias Arnold, Apotheker aus Halle/Saale und Vizepräsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände: „Dabei geht es vor allem um die künftige Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung in der Region, Stadt oder Gemeinde. Die Antworten werden wir auf unserer Website veröffentlichen.“ In den 299 Wahlkreisen befragen ortansässige Apotheker die bis zu 1.800 Direktkandidaten der größeren Parteien, um Diskussionen über wichtige Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. Das Besondere an der Initiative ist, dass die Antworten der Politiker auf die Fragen der Apotheker direkt und ungekürzt auf der Webseite der Initiative unter www.wahlradar-gesundheit.de veröffentlicht werden. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Kandidaten dort vergleichen.

Wahlradar Gesundheit: Für 86 Prozent der Bürger ist umfassende Beratung in Apotheken vor Ort wichtig

Berlin, 10. August 2017 Für neun von zehn Bundesbürgern (86 Prozent) ist eine umfassende Beratung in der Apotheke vor Ort „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Mit 84 Prozent erhält der Nacht- und Notdienst der Apotheken in der Nachbarschaft eine fast ebenso hohe Bedeutung. Die individuelle Anfertigung von Rezepturen in der Apotheke um die Ecke ist für 79 Prozent der Deutschen „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Im Gegensatz dazu wird der Botendienst der wohnortnahen Apotheke von nur 53 Prozent der Befragten als besonders bedeutsam eingeschätzt. Diese Zahlen veröffentlicht die Initiative „Wahlradar Gesundheit“ auf Basis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa unter mehr als 1.000 Erwachsenen. Die hohen Relevanzwerte machen deutlich, welche zentrale Rolle die Apotheken vor Ort, ihre Gemeinwohlpflichten und Dienstleitungen im Gefüge von Einrichtungen der Gesundheitsversorgung in Städten und Gemeinden spielen.

„Wir wollen, dass unser Gesundheitssystem arbeitsfähig bleibt und noch besser wird. Deshalb möchten wir dieses Thema schon jetzt auf die Agenda des künftiges Bundestages und seiner Mitglieder setzen“, sagt Friedemann Schmidt, Apotheker aus Leipzig und Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Mit der Initiative „Wahlradar Gesundheit“ wollen die Apotheker die Zukunft der Gesundheitsversorgung in den Blickpunkt der Bundestagswahl am 24. September 2017 rücken. In den 299 Wahlkreisen befragen ortansässige Pharmazeuten ab sofort die bis zu 1.800 Direktkandidaten der größeren Parteien, um Diskussionen über wichtige Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. Das Besondere an der Initiative ist, dass die Antworten der Politiker auf die Fragen der Apotheker direkt und ungekürzt auf der Webseite der Initiative unter www.wahlradar-gesundheit.de veröffentlicht werden. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Kandidaten dort vergleichen. Darüber hinaus laufen auf der Webseite der Initiative auch gesundheitspolitische Nachrichten und Social-Media-Posts aus dem ganzen Bundesgebiet ein.

Wahlradar Gesundheit: Apotheker starten Dialog mit Bundestagskandidaten

Berlin, 02. August 2017 Mit dem „Wahlradar Gesundheit“ starten die Apotheker in Deutschland eine Initiative, um die Zukunft der Gesundheitsversorgung in den Blickpunkt der Bundestagswahl am 24. September 2017 zu rücken. In den 299 Wahlkreisen befragen ortansässige Pharmazeuten die bis zu 1.800 Direktkandidaten der sechs großen Parteien dazu, welche Herausforderungen sie im Gesundheitswesen bzw. in der Arzneimittelversorgung sehen, und wie sie die Lage vor Ort verbessern wollen. Ziel der Initiative ist es, Diskussionen über die wichtigsten Gesundheitsthemen im jeweiligen Wahlkreis anzuregen und Transparenz über die Positionen der Kandidaten zu schaffen. In ihrem Grußwort zum Projektstart machen ABDA-Präsident Friedemann Schmidt und ABDA-Vizepräsident Mathias Arnold deutlich, dass die Gesundheitspolitik, die in Berlin gemacht wird, vor Ort nicht nur für Heilberufler, sondern für jeden einzelnen Menschen Auswirkungen hat: „Die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen muss zum Nutzen der Patienten enger werden. Ein Beispiel dafür ist der Medikationsplan für Menschen, die mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen.“

Zum Auftakt des Projektes wird heute die erste aus einer wöchentlichen Reihe satirischer Postkarten des Karikaturisten Jürgen Tomicek an zahlreiche Spitzen- und Gesundheitspolitiker verschickt. Zugleich geht die Webseite www.wahlradar-gesundheit.de online. Das Besondere an der Initiative ist, dass der persönliche Dialog zwischen Apotheker und Bundestagskandidat über die Gesundheitsversorgung vor Ort auf dieser Webseite zeitnah und ungekürzt für alle interessierten Bürger in ganz Deutschland transparent gemacht wird. Die offenen Fragen der Apotheker an die Kandidaten ihres Wahlkreises greifen neben bundesweiten auch landesspezifische und lokale Probleme der Gesundheitsversorgung auf. Die Initiative verzichtet allerdings bewusst auf Forderungskataloge in Form von so genannten Wahlprüfsteinen. Auf einer Deutschlandkarte kann jeder Bürger seinen eigenen Wahlkreis finden und die Antworten der Politiker dort vergleichen. Darüber hinaus laufen auf der Webseite der Initiative auch gesundheitspolitische Nachrichten und Social-Media-Posts aus dem ganzen Bundesgebiet ein.

Weitere Informationen unter www.wahlradar-gesundheit.de